GABRIELLA - Telefonistin in der Versicherungsbranche

Fast zwei Dutzend Stellen hatte Gabriella in ihrer bisherigen Berufsbiografie. Die gelernte Dentalassistentin war bei Zahnärzten, im Verkauf und im Telefonmarketing tätig. Oft kam es bereits innerhalb der ersten Monate zur Kündigung durch den Arbeitgeber, was Gabriella jeweils erschütterte in Ihrem Selbstwertgefühl. Doch sie gab nie auf und bewarb sich immer wieder - mit Erfolg, denn die äusserst attraktive Frau Anfang vierzig hat eine herzliche und gewinnende Ausstrahlung. Ihr Handikap ist eine Zwangserkrankung, die sich im Alltag in grosser Unsicherheit, Versagensängsten und Kontrollzwängen zeigt. 

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ALDO - Ausbildung im Gartenbau

„Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.“ – Gerade für Arbeitsuchende, die mit gesundheitlichen Einschränkungen zu kämpfen haben, ist die Chance auf eine erfolgreiche Rückkehr in den Arbeitsmarkt größer, wenn sie gemeinsam mit ihren Coaches Schritt für Schritt vorgehen.  Und ehe man sich’s versieht wird aus dem demotivierten „Mich stellt eh keiner mehr ein“ ein kraftvolles „Ich finde einen neuen Job“. Dass es Zeit und Planung braucht, seinen Lebensraum zu finden und einzurichten, weiss Aldo nur allzu gut. Als Gymnasiast bekam er psychische Probleme. Er litt unter Ängsten und Depressionen, die schliesslich dazu führten, dass er seine Schulzeit ohne Matura abbrechen musste.

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NEDIM – Architekt

Nedim kam vor zwölf Jahren mit Mitte Dreissig als Architekt aus dem Iran in die Schweiz, absolvierte hier zwei Nachdiplomstudiengänge und arbeitete an einer Hochschule in verschiedenen Projekten. Arbeitssprache war Englisch. Deutsch brauchte Nedim quasi nur im Alltag, z. B. beim Einkaufen. Als sein Professor in den Ruhestand ging, musste sich Nedim beruflich neu orientieren. 

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SVEN – Pflegehelfer

Eine psychiatrische Beeinträchtigung im fortgeschrittenen Alter erfordert eine besondere Betreuung. Es gilt, auf der psychiatrischen, der medizinischen und der pflegerischen Ebene jederzeit das Bestmögliche zu leisten und die Aktivitäten optimal zu koordinieren. Den Zugang zu diesen Personen zu finden und ihnen einen Lebensraum zu geben, wo jeder mit seiner Eigenheit leben darf, ist bei einer Tätigkeit in einem solchen Umfeld zentral. 

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MALIK – Versorgungslogistik 

Wenn sich Malik vergegenwärtigt, wo er noch vor einem Jahr stand und sieht, wo er heute steht, so kann er es selbst kaum glauben. Letztes Jahr um diese Zeit war er für ein paar Wochen stationär in der Psychiatrie untergebracht, weil er keine Nahrung mehr zu sich genommen hatte und sich mit Suizidgedanken beschäftigte. Seinen Job als Kommissionierer in einem Kühlhaus hatte er aufgeben müssen wegen starker Arthrose in seinen Gelenken und Gichtanfällen. 

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Kathleens Geschichte